Im deutschsprachigen Raum werden zum Angeln hauptsächlich Stationärrollen eingesetzt. Die Stationärrollen erfreuen sich wegen ihrer unkomplizierten Bedienung und wegen ihres universellen Einsatzgebietes großer Beliebtheit. Die Funktion des Spulenkopfes, der sich beim Wurf nicht bewegt und somit stationär bleibt, ist zugleich der Namensgeber von Stationärrollen. Wie bei allen Angelrollen dient auch die Stationärrolle hauptsächlich zur Aufbewahrung der Angelschnur, welche beim Auswerfen freigegeben wird bzw. beim Einholen, mittels einer Kurbel, entsprechend aufgespult werden kann.

Um im Drill einer Überlastung der Schnur entgegenzuwirken, sind Stationärrollen mit einem speziellen Bremssystem ausgestattet. Ab einer gewissen Fischgröße ist eine ordentlich arbeitende Bremse für ein sicheres Landen von Fischen notwendig.

Grundsätzlich unterscheidet man bei Stationärrollen zwischen Frontbremsen und Heckbremsen. War die Qualität der Bremsleistung in der Vergangenheit zugunsten von Frontbremsen entschieden besser, so hat sich dieser Unterschied in den letzten Jahren immer mehr relativiert.

Die Schnurfassung von Stationärrollen gibt darüber Aufschluss, wieviel Schnur einer gewissen Stärke aufgespult werden kann. In der Regel reicht eine Kapazität von 150 m völlig aus, dennoch kommen oft Stationärrollen zum Einsatz, die ein wesentlich größeres Fassungsvermögen haben. Grund dafür ist, dass größere Stationärrollen auch wesentlich größere Spulenköpfe aufweisen, welche auch weitere Würfe zulassen.

Möchte man vorrangig mit geflochtenen Schnüren fischen, ist ein Spulenkopf aus Metall unumgänglich, für Monofile reicht ein Spulenkopf aus Kunststoff in der Regel aus.

Das Getriebe von Stationärrollen ist mit einer Übersetzung ausgestattet. Das heißt, dass eine Umdrehung mit der Kurbel mehrere Umdrehungen des Rotors zur Folge hat. Je größer die Übersetzung von Stationärrollen ausfällt umso mehr Schnur wird mit einer Kurbelumdrehung aufgespult. Gerade beim aktiven Angeln mit Kunstködern kann dieser Faktor sehr ausschlaggebend sein. Daher ist es wichtig, dass für bestimmte Köder oder Führungsstile der entsprechend passende Schnureinzug gewählt wird.

Es gibt Stationärrollen, die mit einem Baitrunnersystem ausgestattet sind. Zusätzlich zur üblichen Bremse steht noch eine weitere Möglichkeit zur Verfügung. Die Aufgabe dieses speziellen Bremssystems besteht darin, dass bei einer abgelegten Rute der Fisch ungehindert Schnur abziehen kann. Bedient wird das Baitrunnersystem meist über einen speziellen Hebel am Heck der Rolle. Stationärrollen mit einem Baitrunnersystem werden in der Regel zum Ansitzfischen verwendet.

Stationärrollen Shop

Im Köderladen bieten wir unseren Kunden eine hochwertige Auswahl an Stationärrollen an, die sowohl für Spinnangler als auch für Ansitzangler bestens geeignet sind. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie wichtig es ist, dass eine Stationärrolle genau an die individuellen Bedürfnisse eines Anglers angepasst wird. Da eine Rolle nicht selten über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, sehen wir es als unsere Aufgabe, dass wir unseren Kunden jederzeit die perfekte Stationärrolle anbieten können. Neben einer ausführlichen Beschreibung der Stationärrollen stellen wir natürlich alle nötigen Tipps bezüglich der Anwendung und des Einsatzgebietes parat. Bei konkreten Fragen stehen wir auch persönlich zur Verfügung.


Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...
Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...

Mehr anzeigen...
Weniger anzeigen...